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E-Rechnung in Deutschland

Alles zur E-Rechnungspflicht ab 2025 — Zeitstrahl, Formate, Kleinunternehmer und FAQ

E-Rechnung in Deutschland

Ab 2025 wird die elektronische Rechnung (E-Rechnung) im B2B-Bereich in Deutschland schrittweise verpflichtend. Hier erfaehrst du, was sich aendert und wie DocForge dich unterstuetzt.

Was ist eine E-Rechnung?

Eine E-Rechnung ist eine Rechnung in einem strukturierten, maschinenlesbaren Format nach der europaeischen Norm EN 16931. Eine PDF-Datei allein gilt nicht als E-Rechnung.

Anerkannte Formate

FormatBeschreibung
ZUGFeRDHybrid-Format: PDF + eingebettete XML-Datei. Menschenlesbar und maschinenlesbar
XRechnungReines XML-Format. Standard fuer oeffentliche Auftraggeber

Zeitstrahl der E-Rechnungspflicht

Ab 1. Januar 2025

  • Alle Unternehmen muessen E-Rechnungen empfangen koennen
  • Papierrechnungen und einfache PDFs duerfen noch versendet werden

Ab 1. Januar 2027

  • Unternehmen mit ueber 800.000 EUR Jahresumsatz muessen E-Rechnungen versenden
  • Kleinere Unternehmen haben noch eine Uebergangsfrist

Ab 1. Januar 2028

  • Alle Unternehmen muessen E-Rechnungen im B2B-Bereich versenden
  • Keine Ausnahmen mehr (ausser Kleinbetragsrechnungen unter 250 EUR)

Betrifft mich die E-Rechnungspflicht?

Entscheidungsbaum

Bist du Kleinunternehmer (Paragraph 19 UStG)?

  • Ja → Du musst E-Rechnungen empfangen koennen (ab 2025), aber beim Versenden gelten Uebergangsfristen bis 2028
  • Nein → Weiter:

Liegt dein Jahresumsatz ueber 800.000 EUR?

  • Ja → Ab 2027 musst du E-Rechnungen versenden
  • Nein → Ab 2028 musst du E-Rechnungen versenden

Stellst du Rechnungen an oeffentliche Auftraggeber?

  • Ja → XRechnung ist bereits jetzt Pflicht (seit 2020)
  • Nein → ZUGFeRD oder XRechnung sind beide moeglich

Was muss ich jetzt tun?

  1. Empfangsbereit sein — Stelle sicher, dass du E-Rechnungen im ZUGFeRD- oder XRechnung-Format empfangen und verarbeiten kannst
  2. Software vorbereiten — Pruefe, ob deine Rechnungssoftware E-Rechnungen erstellen kann
  3. Prozesse anpassen — Plane den Umstieg auf E-Rechnungsversand

DocForge und E-Rechnung

DocForge unterstuetzt die automatische Erstellung von E-Rechnungen direkt beim PDF-Export:

  • ZUGFeRD 2.x (BASIC) — PDF mit eingebetteter XML-Datei, extern validiert und konform
  • XRechnung — Reines XML fuer oeffentliche Auftraggeber
  • EN 16931-konform — Validierung nach europaeischer Norm bestanden (94/94 Regeln)
  • PDF/A-3B — Archivierungstaugliches PDF-Format mit vollstaendig eingebetteten Schriften

Die E-Rechnungsfunktion wird ueber die Bibliothek @e-invoice-eu/core implementiert und ist ab dem Pro-Tarif verfuegbar. Du kannst beim Erstellen einer Rechnung das gewuenschte E-Rechnungsformat waehlen — DocForge bettet die strukturierte XML-Datei automatisch in das PDF ein.

FAQ zur E-Rechnung

Muss ich als Kleinunternehmer E-Rechnungen erstellen?

Ab 2028 ja, auch als Kleinunternehmer. Bis dahin reichen klassische PDFs. DocForge zeigt den Paragraph 19 UStG-Hinweis automatisch an.

Kann ich weiterhin PDF-Rechnungen versenden?

Waehrend der Uebergangsfrist (bis 2027/2028) ja. Danach muessen B2B-Rechnungen als E-Rechnung versendet werden. Rechnungen an Privatpersonen (B2C) sind nicht betroffen.

Was kostet die E-Rechnung bei DocForge?

E-Rechnungsfunktionen sind in den Pro- und Business-Tarifen enthalten — ohne Aufpreis.

Was passiert, wenn ich die Frist verpasse?

Rechnungen, die nicht im vorgeschriebenen Format ausgestellt werden, koennten steuerlich nicht anerkannt werden. Der Vorsteuerabzug des Empfaengers koennte gefaehrdet sein.

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