für die Nutzung der SaaS-Plattform DocForge
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für die Nutzung der webbasierten SaaS-Plattform „DocForge“ (nachfolgend „Plattform“), betrieben von Jürgen Lichtenauer, Am Hasel 11b, 85139 Wettstetten (nachfolgend „Anbieter“).
Die Plattform richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne von § 14 BGB. Mit der Registrierung erkennt der Nutzer diese AGB an.
DocForge ermöglicht die Erstellung, Verwaltung und den Versand von Geschäftsdokumenten (Angebote, Rechnungen, Lieferscheine, Auftragsbestätigungen, Gutschriften, Stornos) im eigenen Corporate Design. Die Plattform umfasst:
Der genaue Funktionsumfang richtet sich nach dem jeweils gewählten Abo-Plan (Free, Pro, Business).
Der Nutzungsvertrag kommt mit der erfolgreichen Registrierung eines Benutzerkontos zustande. Für die Registrierung ist eine gültige E-Mail-Adresse erforderlich.
Der Nutzer ist verpflichtet, seine Zugangsdaten vertraulich zu behandeln und unbefugten Dritten keinen Zugang zu seinem Konto zu gewähren.
Die Nutzung der Plattform ist in einem kostenlosen Plan mit eingeschränktem Funktionsumfang möglich. Erweiterte Funktionen stehen in kostenpflichtigen Abo-Plänen zur Verfügung.
Die aktuellen Preise und enthaltenen Leistungen der jeweiligen Abo-Pläne sind auf der Plattform einsehbar. Alle Preise verstehen sich zzgl. der jeweils geltenden gesetzlichen Umsatzsteuer.
Der Anbieter behält sich das Recht vor, Preise für zukünftige Abrechnungszeiträume anzupassen. Preisänderungen werden dem Nutzer mindestens 30 Tage vor Inkrafttreten mitgeteilt.
Die Zahlungsabwicklung erfolgt über den Zahlungsdienstleister Stripe. Mit dem Abschluss eines kostenpflichtigen Abo-Plans autorisiert der Nutzer die wiederkehrende Belastung des hinterlegten Zahlungsmittels.
Bei Zahlungsverzug ist der Anbieter berechtigt, den Zugang zu kostenpflichtigen Funktionen zu sperren. Der Zugang wird nach erfolgreichem Zahlungseingang wiederhergestellt.
Kostenpflichtige Abo-Pläne können jederzeit zum Ende des aktuellen Abrechnungszeitraums gekündigt werden. Die Kündigung ist über das Kundenportal (Stripe Customer Portal) oder über die Kündigungsseite möglich (§ 312k BGB).
Nach der Kündigung bleibt der Zugang bis zum Ende des bezahlten Zeitraums bestehen. Danach wird der Account auf den kostenlosen Plan zurückgestuft.
Der kostenlose Plan kann jederzeit durch Löschung des Benutzerkontos beendet werden.
Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
Sofern der Nutzer als Verbraucher handelt, steht ihm ein Widerrufsrecht von 14 Tagen ab Vertragsschluss zu (§ 355 BGB). Der Widerruf kann formlos (z. B. per E-Mail an info@digitalinhalt.de) erklärt werden.
Das Widerrufsrecht erlischt vorzeitig, wenn der Anbieter mit der Ausführung des Vertrags nach ausdrücklicher Zustimmung des Verbrauchers begonnen hat und der Verbraucher seine Kenntnis davon bestätigt hat, dass er durch seine Zustimmung sein Widerrufsrecht verliert (§ 356 Abs. 5 BGB).
Der Nutzer verpflichtet sich:
Der Anbieter haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit. Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten), der Höhe nach begrenzt auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden.
Der Anbieter haftet nicht für:
Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten nicht bei Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit sowie bei zwingenden gesetzlichen Haftungsregelungen.
Der Anbieter bemüht sich um eine möglichst hohe Verfügbarkeit der Plattform. Eine Verfügbarkeit von 100 % kann technisch nicht gewährleistet werden. Wartungsarbeiten werden nach Möglichkeit außerhalb der üblichen Geschäftszeiten durchgeführt.
Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt gemäß unserer Datenschutzerklärung. Soweit der Nutzer personenbezogene Daten seiner Kunden auf der Plattform verarbeitet, handelt der Anbieter als Auftragsverarbeiter. Die Einzelheiten regelt der Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV).
Alle Rechte an der Plattform, deren Design, Code und Funktionalitäten verbleiben beim Anbieter. Der Nutzer erhält ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht für die Dauer des Vertragsverhältnisses.
Die vom Nutzer erstellten Inhalte (Dokumente, hochgeladene Dateien) verbleiben im Eigentum des Nutzers.
Der Anbieter behält sich vor, diese AGB mit Wirkung für die Zukunft zu ändern. Über Änderungen wird der Nutzer mindestens 30 Tage vor Inkrafttreten per E-Mail informiert. Widerspricht der Nutzer den Änderungen nicht innerhalb von 30 Tagen nach Zugang der Änderungsmitteilung, gelten die geänderten AGB als angenommen. Auf diese Rechtsfolge wird in der Änderungsmitteilung gesondert hingewiesen.
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
Ist der Nutzer Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag der Sitz des Anbieters.
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
Stand: 06.03.2026